im August 1914 begann der 1 Weltkrieg. Die Kriegsteilnehmer aus unserem Ort waren:

Aktiv

Name: Hs.-Nr.:

Heinrich Meyer, Haussohn

Eingezogene 1914

Name: Hs.-Nr.:

Wilhelm Hiestermann, Haussohn 3

Ernst Knoop, Haussohn 7

Wilhelm Harneit, Abbauer 23

Ernst Rabe, Haussohn 28

Heinrich Siekmann, Haussohn 2

Hermann Meyer, Haussohn 21

Wilhelm Stuke, Abbauer 30

Christoph Siekmann, Häusling 31

Eingezogene 1917

Name: Hs.-Nr.:

Peter Lange, Hofbesitzer 1

Heinrich Lange, Haussohn 1

Wilhelm Lange, Haussohn 1

Ernst Lange, Haussohn 1

Julius Lange, Haussohn 1

Wilhelm Knoop, Anbauer 7

Karl Knoop, Haussohn 7

Hermann Hiestermann, Haussohn 3

Heinrich Winterhoff, Hofbesitzer 4

Heinrich Rabe 1, Haussohn 22

Name: Hs.-Nr.:

Ernst Martens, Haussohn 26

Hermann Heins, Abbauer 24

Dietrich Oevermann, Häusling 24

Heinrich Knoop, Haussohn 25

Hermann Rabe, Häusling 34

Heinrich Meyer, Abbauer

Karl Gaede, Haussohn 6a

Dietrich Rabe, Haussohn 28

Wilhelm Thies, Haussohn 5

Wilhelm Siekmann, Hofbesitzer 2

Ernst Schmidt, Häusling 27

August Meyer, Hofbesitzer 6

Heinrich Meyer, Sattelhofbesitzer 9

Heinrich Rodehorst, Haussohn 8

Heinrich Rabe II, Haussohn

Gefallen sind:

Name: Hs.-Nr.:

Hermann Meyer, Haussohn 21

Heinrich Winterhoff, Hofbesitzer 4

Wilhelm Hietsermann, Haussohn 3

Heinrich Rabe, Haussohn

Ernst Knoop, Haussohn 7

Wilhelm Stuke, Abbauer 30

Als erblindet zurückgekehrt:

Christoph Siekmann, Häusling 32

(Auszug aus der Niederschrift der Schule)

“Am 7. Mai 1917 kamen durch Vermittlung des Königlichen Landratsamtes 14 Stadtkinder nach hier. Sie sollten etwa vier Monate zur Erholung hier sein. Zwei Kinder wurden durch ihre Mütter nach drei Tagen zurückgeholt. Nur zwei Jungen sind bis zum 9. September in Weesen geblieben.


Den 12 Gefallenen aus der Gemeinde Weesen wurde in der Woche nach Pfingsten in unserem Ort ein Denkmal errichtet. Die Gedenktafel sollte ursprünglich am Schulhaus oder in der Schulstube angebracht werden. Obwohl die Gemeinde zu dieser Zeit recht groß war. Waren nur sechs Gefallene aus unserem Ort zu beklagen. Die weiteren sechs Gefallenen kamen aus Lutterloh und den anderen, zur Gemeinde gehörenden Hofstellen. Das Denkmal wurde am 26 August 1923 eingeweiht. Man hatte schon lange den Bau eines Kriegerdenkmal beschlossen, da der Bau eines Ehrenmals für das Kirchspiel Hermannsburg nicht fortschritt. Als die Ehrentafel für das Weesener Kriegerdenkmal fertig war, ging auch der Denkmalbau in Hermannsburg voran. Als aber Lutterloh selbst ein Denkmal erbaute, wurde auch hier in Weesen das Denkmal errichtet. Dass der Bau schnell fertig wurde, ist besonders den beiden Ausschussmitgliedern Abbauer Wilhelm Knoop und Hofbesitzer August Meyer zu verdanken. Der Bau ist ein Werk der Einwohner von Weesen. Kein auswärtiger Fachmann wurde hinzugezogen. Der Maurer Wilhelm Rabe ist der eigentliche Erbauer des Denkmals. Er hat es unentgeltlich hergestellt. Alle Einwohner waren ihm abwechselnd behilflich. Die wenigen Unkosten konnten durch freiwillige Spenden aufgebracht werden. Das Denkmal wurde zum Schmuckstück unseres Dorfes.