Im Mai 1909 wurde die Bewohner unseres Ortes von einem großen Wald- und Heidebrand betroffen. Der Brand entstand im Müdener Moor durch Arbeiter, die sich Kaffee gekocht hatten. Bei dem starken Sturm hatte sich das Feuer sehr schnell ausgebreitet. Schätzungsweise sollen ca. 5000 – 7000 Morgen Heide und Wald abgebrannt sein. Der Brand war kurz nach Mittag ausgebrochen. Gelöscht wurde er bei einbruch- der Dunkelheit an der Chaussee von Lutterloh nach Unterlüß zwischen der königlichen Forst Lüß und dem Ort Lutterloh. Lutterloh war teilweise in Gefahr.
Waldbrandkatastrophe 1975 in der Lüneburger Heide1975 gab es einen sehr trockener Sommer mit Temperaturen über mehreren Wochen von über dreißig Grad. Neben vielen Waldbränden im ganzen Land begann im August 1975 die Brandkatastrophe in unserem Bereich. 1975: Tödliches Flammeninferno in der Lüneburger Heide In kurzer Zeit stand eine Fläche von Starkshorn bis nach Dehningshof in Flammen. In Folge des sich rasant entwickelnden Feuer wurde Katastrophenalarm ausgelöst. Feuerwehren aus der ganzen Bundesrepublik waren an der Brandbekämpfung beteiligt. Vor 50 Jahren: Waldbrandkatastrophe in der Lüneburger Heide Unterstützt wurden die Feuerwehren durch Soldaten der Bundeswehr und anderer Nationen. Eine weitere Hilfe ergab sich durch die Feuerlöschflugzeuge aus Frankreich. Der Waldbrand umfasste 6000 ha Schadenfläche. Im Einsatz waren etwa 15.000 Helfer. When the Lüneburg Heath Was Up in Flames | RTL Nachtjournal
Zu einer zweiten Brandkatastrophe kam es 1976. es war wieder ein sehr trockener Sommer. In kurzer Zeit entwickelt sich ein großer Waldbrand von Lutterloh in Richtung Weesen. Auch hier wurde ein auf den Brandbereich bezogener Katastrophenalarm ausgelöst.
1992 entwickelte sich ein großer Waldbrand von der Escheder Straße (Oldendorf – Queloh) bis Hiesterhof.
